erlebt wird“, schrieb einst Jacek Kuron, polnischer Intellektueller und bedeutender Oppositioneller der Zeit bis 1989. Er interpretiert ihre biblische Darlegung als Agape durch Paulus aus Tarsus „als die das Selbst unterdrückende Pflicht, die Mitmenschen zu lieben und sich zu kümmern, als harte Arbeit, als etwas, das durch das energische Bemühen, die eigenen spontanen pathologischen Neigungen zu bekämpfen und ihnen Zügel anzulegen, erreicht werden muss“. Pascal en déplore naturellement le pouvoir exercé sur l’homme. L’imagination est donc un instrument du plaisir et du prestige social, mais elle n’instruit pas, alors que l’idéal classique du XVIIème siècle est fondé sur un mélange des deux principes, selon la devise « plaire et instruire » . Ediert und kommentiert von Philippe Sellier. Le champ lexical de la domination («superbe puissance», «se plaît»,; «contrôler», «dominer», «elle peut en toutes choses») donne à l’imagination la force de la fatalité. Seine Überlegungen zum Verhältnis zwischen Mensch und Gott, zu den Erkenntnismöglichkeiten der Wissenschaft und den Hoffnungen auf ein jenseitiges Leben sind - ebenso wie die berühmte Wette - unvergessen und immer wieder Mittelpunkt von Debatten. Aber nach welcher Seite werden wir uns neigen? L'homme n'est donc que déguisement, que mensonge et hypocrisie, et en soi-même et à l'égard des autres. Man beweist nicht, dass man uns lieben solle, durch geordnete Darlegung der Ursachen der Liebe. L’imagination masque le vrai comme le montre le champ lexical de l’apparence : «hors des gonds», «change (…) de force», «change la justice de face», «dupés», «apparence», «vent», «à tous sens». Der Philosoph Blaise Pascal (1623-1662) hat in seinen „Pensées“ ein berühmtes Gedankenspiel inszeniert: die Wette auf Gott. Das fatal Unvernünftigste aber, das man als an Gott Glaubender gegenüber Nichtglaubenden tun kann, ist, diese direkt zu einem Glauben an Gott im Himmel mit der dann scheinbar logischen Folge des ewigen Lebens bewegen zu wollen. (2) Pascal hat vor allem in den „Pensées“ viele Sätze über den Menschen hinterlassen, die eine tiefe Menschenkenntnis zeigen und die das Denken späterer Zeiten, so bei Søren Kierkegaard, in der Existenzphilosophie oder in der Psychoanalyse, angeregt haben und weiterhin anregen. « L'homme n’est qu’un roseau, le plus faible des roseaux, mais c’est un roseau pensant. Bei Blaise Pascal lassen sich drei Schwerpunkte seines Lebens feststellen: (1) Pascal gehörte nicht zu denen, die sich auf Gemüt, Gefühl oder Herz berufen, weil die Klarheit des Denkens nicht ihre Stärke ist. Il n'y a que deux sortes d'hommes : les uns justes, qui se croient pécheurs : les autres pécheurs, qui se croient justes. „Indessen es ist gewiss, dass Gott ist oder dass er nicht ist. Il semble s’agir d’un clin d’oeil à l’Apologie de Raimond Sebond dans les Essais où Montaigne montre le rôle trompeur de l’imagination pour la perception de la vérité (Essais, II, 12 «Qu’on loge un philosophe …») . Il écrit pendant cette période Les Provinciales et les Pensées, ces dernières n'étant publiées qu'après sa mort. In der Zählung des Philosophen Ewald Wasmuth (1890-1963) hat die „Wette“ die Nummer 233. Blaise Pascal Pensées / Gedanken. Définitions de l'adage, l'aphorisme, la citation, le dicton, la maxime, le proverbe et la sentence, Citation pour la journée internationale des femmes. Be on the lookout for your Britannica newsletter to get trusted stories delivered right to your inbox. Wenn wir Gott aber nicht erkennen, können wir auch nicht sagen, ob ein existierender Gott, wie Pascal behauptete, den Glauben an ihn mit „ewigem Leben“ belohnt und die Ungläubigen mit Verdammnis straft - oder treffender gesagt: ob es Gott überhaupt auf den Glauben an ihn ankommen möge. Wenn wir in der Wette die Existenz Gottes bejahen, gewinnen wir alles, falls Gott existiert, verlieren aber nichts, wenn er nicht existiert. Texte zur französischen Zeittheorie des 20. Ja, ich möchte den kostenlosen CIG-Newsletter abonnieren und willige somit in die Verwendung meiner Kontaktdaten zum Zwecke des eMail-Marketings des Verlag Herders ein. 5.50 € -+ Alerte dispo . Aber wenn man so tut, als habe Blaise Pascal diese Lehrmeinungen auch den heutigen Christen vererbt, liegt man falsch. Curiosité n'est que vanité. Pascal finally decided to write his work of Christian apologetics, Apologie de la religion chrétienne, as a consequence of his meditations on miracles and other proofs of Christianity.The work remained unfinished at his death. Das sah Blaise Pascal anders. Red. The form was particularly popular in French literature, as in Denis Diderot’s Pensées philosophiques (1746). Pascal sah sich in dieser Situation, in der überall Beweise entwickelt und gefordert wurden, zu einer Begründung für seine Gedanken über Gott veranlasst, die für ihn anders aussehen mussten als ein rationaler Gottesbeweis. Dans un premier temps, de « C’est cette partie dominante dans l’homme » à « une satisfaction bien autrement pleine et entière« , Pascal donne une définition philosophique et théologique de l’imagination. - Jesus Christus, Paulus folgen der Ordnung der Gottesliebe, nicht der des Geistes; sie wollen nicht unterrichten, sondern entzünden.“. den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit. Oder zumindest, dass der Eigennutzen, den wir aus ihr zu schöpfen hoffen, kleiner sein darf oder gar sein soll als das, was wir für sie und in ihrem Namen von uns geben. Aber er ist wohl nicht mehr für alle Christen gangbar, weil unsere heutigen Fragen an und zu Gott noch einmal anders sind. „Für die Heiden gibt es keinen Erlöser, denn sie erwarten ihn ja nicht einmal“, schrieb er. Pour finir, Pascal déplore la soumission de notre raison à nos sens («vue», «ton de la voix») aux sensations («affection», «haine») et à l’avidité («bien payé»). Es sieht - stark vereinfacht - so aus: „Wägen wir Gewinn und Verlust für den Fall, dass Gott ist, gegenseitig ab. „Wir sind also unfähig zu erkennen, was Gott ist und ob er ist“, schrieb er in den „Pensées“ - „Gedanken“ -, fragmentarischen Aufzeichnungen, die nach seinem Tod von Freunden veröffentlicht wurden. Er war fest davon überzeugt, dass ihm diese Gnade in der Nacht vom 23. In einem der berühmtesten Sätze der „Pensées“ sagt er: „Das Herz hat seine Gründe, die die Vernunft nicht kennt.“ Etwas ausführlicher heißt es dort: „Das Herz hat seine Ordnung, der Geist (die Vernunft; d. Il faut pourtant avouer que c'est une misérable suite de la nature humaine, et que l'on serait plus heureux si l'on n'était point obligé de changer de pensée ; mais il n'y a point de remède. L’expression «La raison a beau crier» fait de la raison une victime de tragédie tandis que l’imagination a le statut de destin implacable («l’imagination a grand droit de persuader les hommes»). Ce n'est pas amené n'importe comment ! Und folgen damit einem falschen Versprechen. By signing up for this email, you are agreeing to news, offers, and information from Encyclopaedia Britannica. Sie aber zum Glauben zu bewegen, einschließlich der Aussicht auf ewiges Leben, beinhaltet ein fundamentales Versprechen. Dietmar Köveker / Andreas Niederberger (Hg. Die Kunst dieses Denkens liegt darin, das Bestehende, die Wirklichkeit so zuzuspitzen, dass sie, ohne neu zu sein, als eigenständige Gedanken oder Thesen originell wirken. Il suffit en effet au prédicateur d’un « tour de visage bizarre« , ou d’un visage « mal rasé » pour que le magistrat devienne sourd aux «grandes vérités qu’il annonce». Denn die selbst auferlegte Pflicht zur Liebe zeigt sich nicht in Gefühl, Interesse und Genuss, sondern in ethischen Grundsätzen, die den genannten Neigungen allzu häufig entgegenstehen. Zu solch Gedachtem gehört auch die berühmte „Wette“ des Mathematikers und Philosophen Blaise Pascal (1623-1662). Pascal hat auf seine Weise bereits früh auf eine neuzeitliche Einsicht eingewirkt.